Bereits über 900 Schwerpunkttestungen bei Sozial- und Gesundheitssprengeln durchgeführt

Eine Person positiv getestet – mittlerweile wieder genesen

(VNT). Neben den Tiroler Wohn- und Pflegeheimen und Tirols Behinderteneinrichtungen werden auch bei den MitarbeiterInnen der mobilen Dienste der Tiroler Sozial- und Gesundheitssprengel flächendeckende Testungen durchgeführt. Bis dato wurden 904 Schwerpunkttestungen absolviert, davon war bisher ein Ergebnis positiv. Die positiv getestete Person wurde umgehend isoliert, ihre möglichen Kontaktpersonen wurden im Zuge der routinemäßigen behördlichen Abklärungen ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Die Person ist mittlerweile wieder genesen. 46 Testungen befinden sich derzeit noch in der Auswertung.

Das bisherige Prozedere der Schwerpunkttestungen habe sich gut bewährt: „Die jeweiligen Einrichtungen der mobilen Dienste haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Leitstelle Tirol gemeldet. Diese hat die betroffenen Personen per SMS einer nahegelegenen Screeningstraße für einen Abstrich zugewiesen. Durch die umfangreichen Testungen können wir Personen, die möglicherweise kaum Symptome aufweisen und dennoch das Virus in sich tragen, ermitteln und entsprechende Maßnahmen setzen“, erklärt Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg. Aus diesem Grund werde auch in diesem Fall – ähnlich den Wohn- und Pflegeheimen – ein detailliertes Konzept zur weiteren Vorgehensweise für einen zweiten flächendeckenden Testungsdurchlauf bei den Sozial- und Gesundheitssprengeln in Abstimmung mit den Einrichtungen erarbeitet. „Wir müssen auch in Zukunft dafür sorgen, dass wir die Betreuungsstruktur bei den mobilen Diensten bestmöglich aufrechterhalten können und dafür Sorge tragen, dass sowohl das Personal und insbesondere die von den mobilen Diensten betreuten Personen, die zu den Risikogruppen gehören, geschützt werden“, betont der Landesrat.

 

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