Pandemie: Ärztekammer für Tirol zu Ausgangsbeschränkungen

Infektionsschutz in Arztpraxen unbedingt einhalten

(Tirol/OTS) – Der Präsident der Ärztekammer für Tirol, Dr. Artur Wechselberger, appelliert an alle Tirolerinnen und Tiroler die bestehenden Hygieneempfehlungen und Vorschriften peinlich genau einzuhalten. „Gerade die vorsichtige Öffnung im Zugang zu Geschäften und Gewerbebetrieben ab Osterdienstag erfordert von allen eine besondere Wachsamkeit, um einer Ausbreitung des Coronavirus weiterhin erfolgreich begegnen zu können“, unterstreicht der Kammerpräsident seine Mahnung zur Vorsicht. Dabei gelte es insbesondere, den gebotenen Abstand zu halten und Menschenansammlungen – auch schon in kleinen Gruppen – zu vermeiden. Auch gelten weiterhin die notwendigen Schutzmaßnahmen, wie die Wohnung nur zu den notwendigsten Besorgungen zu verlassen, häufig die Hände zu waschen, die Hände zu desinfizieren und einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Auch in den Arztpraxen! Dort heiße es besonders vorsichtig zu sein, so der Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte, Dr. Momen Radi. Der Schutz der Ärztinnen und Ärzte sowie des Praxispersonals sei wichtig, schließlich müsse die medizinische Infrastruktur aufrechterhalten werden. Praxisschließungen aufgrund von Coronainfektionen im Praxisteam gefährden die Versorgungssicherheit. Aber auch die Patientinnen und Patienten müssen geschützt werden: „Es darf nicht vorkommen, dass eine Patientin oder ein Patient sich in einer Arztpraxis mit einem Coronavirus ansteckt!“

Deshalb wiederholt Dr. Radi die Grundsätze zum Besuch einer Arztpraxis in der Zeit der Coronakrise:

„Nur nach telefonischer Voranmeldung und Terminvereinbarung eine Arztpraxis aufsuchen, die Termine pünktlich einhalten, damit nur wenige Patienten zeitgleich in einer Praxis sind, beim Eintritt in die Praxis Mundschutz tragen,
den Anordnungen der PraxismitarbeiterInnen, etwa zur Händedesinfektion oder zur Absonderung von anderen Patienten folgen!“

Abschließend verweist der Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte noch auf die Möglichkeit der telefonischen Beratung oder der Nutzung eines Angebotes zur Videosprechstunde via Internet. „Krankmeldungen und die Weiterverordnungen von Dauermedikamenten lassen sich besonders gut auf diesem Wege erledigen“, schildert er die positiven Erfahrungen der vergangenen Wochen.

 

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