tirol klinken: Klarstellung zu „Ärzte kämpfen mit Engpässen”

Zum Artikel „Ärzte kämpfen mit Engpässen“ in der Tiroler Tageszeitung von gestern (08.03.2020) halten wir folgendes fest:

In keinem Haus der tirol kliniken ist es bisher zu groß angelegten Diebstählen von Lagerbeständen gekommen und wir weisen diesen Vorwurf, der sich auch gegen unsere MitarbeiterInnen richtet, deutlich zurück. Es ist richtig, dass wir die MitarbeiterInnen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Masken aufgerufen haben. Der Grund dafür sind aber NICHT Diebstähle, sondern Lieferschwierigkeiten, da ein Großteil der Weltproduktion von Masken aus China kommt.

Dank einer verantwortungsvollen Einkaufspolitik und Lagerhaltung sind wir in der guten Situation, derzeit noch ausreichend Material auf Lager zu haben. Das erlaubt es uns, Operationen nicht auf Notfälle einzuschränken, wie es leider immer mehr Krankenhäuser gezwungen sind zu tun. Der Aufruf an unsere MitarbeiterInnen, verantwortungsvoll mit Verbrauchsmaterialien umzugehen, ist äußerst konstruktiv aufgenommen worden und dient dazu, dass es eben nicht zu Engpässen kommt. Ein weltweit grassierendes Virus, das die Gesundheit unzähliger Menschen bedroht oder diese zumindest in Ihrer persönlichen Freiheit immer weiter einschränkt, für politisches Kleingeld zu missbrauchen, lehnen wir ab.

>>>Corona-Virus-Berichterstattung in der “TT”

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