Wiederherstellende Medizin und Robotik in der Neurorehabilitation

Neue Primaria der Neurologie in Hochzirl: Elke Pucks-FaesElke Pucks-Faestrat mit 01.12.2019 die Nachfolge von Leopold Saltuari als Leiterin der Neurologie in Hochzirl an

vlnr: Primaria Dr. Monika Lechleitner, Elke Pucks-Faes und Andreas Mayr,Leiter des Labors für Gang-und Bewegungsanalyse und der Robotik-Abteilung. (c)tirol kliniken/Seiwald

(VNT). Zuvor war sieseit 2012 stationsführende Oberärztin in Hochzirl. PatientInnen nach neurochirurgischen Eingriffen oder mit schweren Folgeschäden nach Unfällen, Infektionen oder Schlaganfällen benötigen oft monatelange intensive medizinische und physiotherapeutische Betreuung. Häufig können tragische Schicksale noch ein gutes Ende nehmen: im LKH Hochzirl -Natters, Standort Hochzirl.Einzigartig in EuropaEin in Europa einzigartiges multimodulares Konzept, welches dank der Kombination von Robotik, menschlichem Know-how und maßgeschneiderten Therapien, medizinische Höchstleistungen hervorbringt, wird auch in Zukunft unter der Leitung von Primaria Elke Pucks-Faes ausgebaut werden.

„Eine möglichst frühe Rehabilitation, welche konventionelle Therapie und hochmoderne Robotik verbindet, kann bei neurologischen Patientinnen und Patienten enorme Fortschritte bewirken“, so Pucks-Faes. Je nach Zustand der Patientin oder des Patienten werden immer anspruchsvollere Module in die Behandlung mit einbezogen. Je höher das Modul, umso besser ist der Zustand. Die Primaria betont auch die enge und sehr gute Zusammenarbeit mit den neurologischen Stationen und der Schlaganfall-Unit der Klinik Innsbruck, welche für die erfolgreiche weitere Behandlung der PatientInnen eine entscheidende Rolle spielt.Robotik unterstützt konventionelle TherapieformenEin sogenannter Pferde-Roboter (IM-hirob) wird zum Beispiel bei PatientInnen nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata beim Wiedererlangen der eigenen Bewegungsabläufe eingesetzt. „Durch die dreidimensionale Bewegung amkünstlichenPferderücken, können Abläufe des Gehens und Bewegungen der Hüfte oft wesentlich effizienter angeregt werden als durch konventionelle Therapieformen“, erklärt Andreas Mayr,Leiter des Labors für Gang-und Bewegungsanalyse und der Robotik-Abteilung.

Ausblicke

Weitere Schwerpunkte sieht Pucks-Faes in der Etablierung von neuen Behandlungskonzepten, basierendauf aktuellen Forschungsergebnissen und folglich die Implementierung neuer Techniken und Einrichtungen sowie neuer Therapiestrategien, wie zum Beispiel intensives Therapiemanagement von PatientInnen mit Schluckstörungen. „Wir als Abteilung der Neurologie sehen uns auch in Zukunft als sehr dynamisches Team mit Visionen, um letztendlich unsere Expertise hinsichtlich Prognoseerstellung und Evaluierung des Gesundheitspotentials abgeben zu können“, so Pucks-Faes. Ziel ist eine bestmögliche Reintegration der PatientInnen in das soziale Umfeld bzw. die Arbeitswelt. Zudem wird ein weiterer Fokus im Ausbau der psychologischen Betreuung –nicht nur der PatientInnen selbst –sondern auch der Angehörigen liegen. Hochzirl: Versorgung von Jung und Alt„Unsere beiden Standorte Natters und Hochzirl sind weitgehend für die medizinische und therapeutische Versorgung älterer Patientinnen und Patienten bekannt. Aber gerade im Bereich der Neuro-Rehabilitation dürfen wir immer wieder auf unglaubliche Heilungsfortschritte bei unseren jüngeren Patientinnen und Patienten stolz sein“, erzählt Monika Lechleitner, Ärztliche Direktorin des LKH Hochzirl -Natters.

Zur Person: ElkePucks-Faes ist seit1995 in verschiedenen Funktionen fast durchgehend an den tirol kliniken beschäftigt und absolvierte ihre Ausbildung zur Fachärztin für Neurologie am ö. Landeskrankenhaus Hochzirl -Natters, Standort Hochzirl. Seit 2012 war sie als stationsführende Oberärztin in Hochzirl tätig.

 

 

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