Weihnachten 2019: Geld aus dem Trevi-Brunnen geht weiterhin an die Caritas

Für nächste zwei Jahre geltende Vereinbarung wurde jetzt formalisiert – Münzen erreichen Wert von 1,5 Millionen Euro jährlich

Rom, 24.12.2019 (KAP) Das Geld, das Touristen in den römischen Trevi-Brunnen werfen, kommt weiterhin der katholischen Caritas für soziale Aktivitäten zugute. Eine für die nächsten zwei Jahre geltende Vereinbarung wurde jetzt formalisiert, wie die römische Tageszeitung „Messaggero“ (Onlineausgabe Montag) unter Berufung auf den Stadtrat meldete. Demnach unterzeichneten die beteiligten Institutionen die Regelung Anfang Dezember; das alte Abkommen war Ende März ausgelaufen.

Vor einem Jahr hatte Bürgermeisterin Virginia Raggi (Fünf-Sterne-Bewegung) mit der Ankündigung für eine Debatte gesorgt, die Münzen aus dem berühmten Brunnen sollten künftig auf unterschiedliche Organisationen verteilt werden und auch in den Erhalt städtischer Kulturgüter fließen. Nach heftiger Kritik ruderte Raggi zurück.

Die Münzen, die von Romreisenden mit dem Wunsch auf Wiederkehr in den Trevi-Brunnen geworfen und regelmäßig von Mitarbeitern des römischen Wasserversorgers herausgefischt werden, erreichen einen Wert von 1,5 Millionen Euro jährlich.

Die Münzen, die von Romreisenden mit dem Wunsch auf Wiederkehr in den Trevi-Brunnen geworfen und regelmäßig von Mitarbeitern des römischen Wasserversorgers herausgefischt werden, erreichen einen Wert von 1,5 Millionen Euro jährlich. Seit 2001 ging das Geld an die Caritas des Bistums Rom, die in der Hauptstadt über 50 Sozialeinrichtungen und 145 Anlaufstellen in katholischen Pfarreien betreibt.

Wie ein Sprecher der Caritas bereits im März erklärte, lagen die Schwierigkeiten einer Neuregelung hauptsächlich im haushaltstechnisch-juristischen Bereich, da die Münzen formell zuerst in den Besitz der Stadt eingehen, dann aber wieder aus den Vermögenswerten ausgebucht werden müssen.

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