em. Univ. Prof. Dr. Raimund Margreiter:

Zum 10-jährigen Geburtstag „Ihres“ Vereines darf ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche übermitteln.

Patientenvereine sind nicht nur wichtig für den Gedankenaustausch zwischen Menschen, die vom gleichen Schicksal betroffen sind so nach dem Motto: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ sondern können durch entsprechend konsequente Bemühungenauch Einiges bewegen. So fehlte in den ersten Jahren unseres Transplantationsprogrammes jegliche Infrastruktur und wir mussten uns jedes Bett, jede Personalstelle und jedes Instrument hart und äußerst mühsam erkämpfen. In den 80er Jahren gab es in Vorarlberg bereits einen Verein für Dialysepatienten und Transplantierte, der von einem Herrn Hans Drexel geleitet wurde. Und dieser Verein hat über die Medien enormen Druck auf die Politik, damals war der spätere Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes Fredy Mayer für das Gesundheitsresort zuständiger Landesrat und dieser wieder auf sein Tiroler Pendant Dr. Fritz Greiderer ausgeübt. Wenn Landesrat Greiderer auch von der Notwendigkeit einer eigenen Abteilung überzeugt war, so hat ihm die Unterstützung aus unserem Nachbarlandnach eigener Aussage sehr geholfen, den Beschluss durch die Landesregierung zu erwirken.

So wünsche Ihnen und dem Verein für die Zukunft alles Gute

Ihr R. Margreiter

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