tirol kliniken: Ein Plus für Umwelt und Gesundheit

Die tirol kliniken werden Klimabündnis-Betrieb

(VNT). In den letzten Monaten wurden die tirol kliniken in einem Klimacheck auf Herz und Nieren geprüft – ab heute sind sie Teil des internationalen Klimabündnis-Netzwerks. Das Unternehmen setzt damit einen weiteren Schritt in eine nachhaltige Zukunft.
Das Schonen weltweiter Ressourcen, soziale Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften sind die drei Grundpfeiler eines Klimabündnis-Betriebs. Diese Grundsätze nehmen in den tirol kliniken bereits seit mehreren Jahren einen wichtigen Stellenwert ein. Um vom Klimabündnis Tirol zertifiziert zu werden, unterzog sich das Unternehmen in den letzten Monaten einem Gesamtcheck. Neben Fragen zur Energieeffizienz wurden vor allem in den Bereichen Abfall, Beschaffung, Mobilität, Verpflegung, Wasser, Boden und Kommunikation weitere Ziele gesetzt. „Wir freuen uns, die tirol kliniken in unserem Netzwerk zu begrüßen. Mit einem so starken Partner können wir in Tirol ein Wende zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft schaffen“, ist Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol, überzeugt.

Bisheriger Beitrag zum Klimaschutz

Das Energiemanagement wurde bereits Ende 2013 in den tirol kliniken eingeführt. Seitdem hat der Krankenanstaltenbetreiber viel zum Klimaschutz beigetragen: Durch Energieprojekte am Standort Hall konnte der Anteil fossiler Energieträger von 80% auf 25% reduziert werden. 2015 wurde das Energiemanagementsystem mit Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 eingeführt. Als GreenBuilding-Partner erfüllen die tirol kliniken bei Neu- und Umbauten, wie dem Kinder- und Herzzentrum oder der Inneren Medizin Süd, alle Richtlinien. Auch in Sachen Mobilität zeigt das Unternehmen schon großes Engagement. Seit 2016 wird die Fahrzeugflotte stufenweise auf emissionsfreie Elektroautos umgestellt. Den Strom dafür produzieren die tirol kliniken ökologisch ebenfalls selbst.

Die Kampagne „5 mal mehr Energie am Arbeitsplatz“ schafft seit Herbst 2014 bei den MitarbeiterInnen der tirol kliniken Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Denn durch kleine Dinge, wie das Lichtausschalten beim Verlassen des Büros, kann jede und jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag leisten. Bei Aktionen wie dem ÖBB-Greenpoints Projekt oder dem Tiroler Fahrradwettbewerb legen sich die MitarbeiterInnen ebenfalls ins Zeug.

„Für mich sind unsere Maßnahmen deshalb so sinnvoll, weil sie zwei Aspekte vereinen: Den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen auf der einen Seite und ökonomisch sinnvolle Investitionen, die sich bereits nach relativ kurzer Zeit für uns finanziell rentieren, auf der anderen Seite“, sagt Stefan Deflorian, Geschäftsführer der tirol kliniken. Und es lohnt sich: Im Vergleich zu 2013 konnte der Gesamtenergieverbrauch – trotz eines Flächenzuwachses von 4% – um 3% reduziert werden. „Die tirol kliniken sind beim Thema Nachhaltigkeit ein Vorzeigebetrieb und es freut mich, dass die Verantwortlichen unseres Gesundheitsunternehmens darin eine Verpflichtung sehen, der sie so vorbildlich nachkommen. Eine intakte Umwelt hat direkten Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung und die tirol kliniken leisten hier einen großen Beitrag“, so Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

Die Arbeit ist aber noch nicht getan. Gemeinsam mit dem Team von Klimabündnis Tirol wurde ein Klima-Fahrplan mit konkreten Zielen für die nächsten Jahre entwickelt. Darunter fallen z. B. die gezielte Abfallreduktion oder das Einführung einer Mitfahrbörse für MitarbeiterInnen. Nächste Woche wird es für die Führungskräfte als erneuten Auftakt der Kampagne „5 mal mehr Energie am Arbeitsplatz“ eine Veranstaltung geben, bei der sie über die Entwicklungen rund um das Thema Nachhaltigkeit informiert werden.

Über das Klimabündnis

Das Klimabündnis Tirol ist Teil einer globalen Partnerschaft zum Schutz des Weltklimas. Es wurde 1990 gegründet und ist das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Europas. In Österreich haben sich bisher über 960 Gemeinden, 530 Bildungseinrichtungen und 1070 Betriebe angeschlossen. Die tirol kliniken sind der bisher größte Partner in Westösterreich. Die gemeinsamen Ziele sind die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in Europa durch Umsetzung lokaler Klimaschutzmaßnahmen und der Erhalt des Regenwaldes in Südamerika durch Unterstützung der indigenen PartnerInnen.

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